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  Dramatischer und actionlastiger (Main-Netz)

Unterhaltung: Fünf neue Folgen »Bergwacht« mit Martin Gruber als Andreas Marthaler - Dreharbeiten derzeit in Ramsau

Der Münchner Schauspieler Martin Gruber bei den Dreharbeiten zur dritten Staffel der ZDF-Serie »Die Bergwacht«. Darin spielt er den Extremkletterer und ehrenamtlichen Bergretter Andreas Marthaler und wohnt in dem alten blau-weißen Bus. Foto: © Thomas Steigerwald

Ramsau: Die Fans der Familienserie »Die Bergwacht« und insbesondere von Hauptdarsteller Martin Gruber, der darin den Extremkletterer und Bergretter Andreas Marthaler spielt, dürfen sich freuen: »Voraussichtlich im März 2012, jeweils donnerstags um 20.15 Uhr, werden die fünf neuen Folgen, die wir derzeit drehen, zu sehen sein«, verrät Produktionsleiter Frank Hechler.

Die Bergwacht, erstausgestrahlt am 26. November 2009, geht damit nach den guten Einschaltquoten im vorigen Jahr (durchschnittlich 4,1 Millionen im ZDF) in die dritte Runde. Drehort ist bis Oktober erneut der steirische Luftkurort Ramsau am Dachstein; angesetzt sind pro Folge 18 Drehtage. Pro Drehtag schafft die Crew sechs bis neun fertige Sendeminuten.

»Andere machen hier Urlaub, ich darf hier arbeiten«, freut sich Hauptdarsteller Gruber im Gespräch mit unserer Zeitung, »es ist ein traumhaftes Fleckchen Erde«. Der 41-jährige Münchner, vielen Fernsehzuschauern als Felix Tarrasch/Saalfeld aus der ARD-Telenovela »Sturm der Liebe« bekannt, ist nicht nur dank seiner schauspielerischen Fähigkeiten, die schon mit dem Premio Napoli Cultural Classic gekürt wurden, für die Rolle prädestiniert, sondern auch wegen seiner privat erworbenen Kletterfähigkeiten.

»Früher konnte ich bis zum Schwierigkeitsgrad 8- klettern, jetzt vielleicht noch bis 7-«, bestätigt Gruber, der mit Frau und Tochter ein Appartement in Ramsau bezogen hat. »Wenn mich die Versicherung lässt, mache ich alle Kletterszenen selbst, ohne Double.« Trainiert wurde er von den tatsächlichen Ramsauer Bergrettern, allen voran Heribert Eisl, an dessen Seil schon Hollywood-Stars wie Arnold Schwarzenegger oder Charlie Sheen hingen.

»Unfassbar und gigantisch«, sagt Gruber, sei es für ihn gewesen, unter dem Hubschrauber am Tau hängend an den gewaltigen Felswänden des Dachsteinmassivs vorbeizufliegen. 150 000 Euro, so Hechler, gebe die neue deutsche Filmgesellschaft ndF, die für das ZDF produziert, pro Jahr für Flugstunden mit dem Helikopter aus.

»Die Rettungsszenen sollen noch dramatischer werden, gleichzeitig aber so authentisch wie möglich rüberkommen. Zudem soll das Format actionlastiger werden«, verrät Gruber die Wünsche des ZDF, das mit dem ORF co-produziert. Derzeit werden die Folgen zwei und drei gedreht; das Buch für die Folge eins liegt noch nicht vor. »Da muss ich mich auch überraschen lassen«, kann Gruber die Frage, wie es denn nach Staffel zwei weitergeht, selbst noch nicht beantworten.

Fakt ist, dass er auch weiterhin in dem alten Mercedes-Bus vor dem Bauernhaus (in Realität der Pernerhof) seines tödlich verunglückten Freundes Stefan Hofer leben wird. Der Leiter der Bergwacht starb auf einer Tour mit Andreas Marthaler. Als dessen Witwe Emilie, gespielt von Stefanie von Poser, erfährt, dass sie schwanger ist, bitte sie Marthaler, auf dem Hof zu bleiben und ihr zu helfen, obwohl sie ihm die Schuld am Tode ihres Mannes gegeben hatte.

©Thomas Steigerwald/Quelle Main-Netz (05.07.2011)

 

 

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