669.000 Zuseher (28 Prozent nationaler und 26 Prozent KaSat-Marktanteil) waren dabei, als die ersten Folgen der „Bergwacht“ im vergangenen Jahr für eine Berg- und Talfahrt der Gefühle sorgten und ihnen mit ihren Actionszenen den Atem stocken ließen. Noch mehr dramatische Momente und faszinierende Bilder vor der traumhaften Kulisse des Dachsteins im Salzkammergut sind nun bereits garantiert, stehen die zwölf brandneuen Episoden der zweiten Staffel rund um Andreas Marthaler alias Martin Gruber doch bereits in den Startlöchern.
Nachdem „Die Bergwacht“ zum Auftakt bereits am Mittwoch, dem 6. Oktober 2010, um 20.15 Uhr im Einsatz ist, geht es dann immer donnerstags um 20.15 Uhr in ORF 2 spannend weiter. Neben Martin Gruber sind in weiteren Rollen der ORF/ZDF-Erfolgsserie erneut Heinz Marecek („Soko Kitzbühel“), Lisa Kreuzer („Der Besuch der alten Dame“), Stefanie von Poser und Stephanie Stumph zu sehen. Regie führten Axel de Roche und Dirk Pientka nach Drehbüchern von Philipp Roth, Jens Maria Merz und anderen. „Die Bergwacht“ ist eine Produktion der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH in Unterföhring (Produzent: Matthias Walther). „Die Bergwacht“ ist eine Koproduktion von ORF und ZDF.
Martin Gruber: „Action, Liebe, Leidenschaft vor einer traumhaften Kulisse“
„Action, Liebe, Leidenschaft vor einer traumhaften Kulisse bei schönstem Wetter - das sind die gleichen Zutaten wie in den ersten Folgen. Wir haben auch diesmal wieder spannende Episodengeschichten mit tollen Schauspielkollegen“, gibt Martin Gruber schon einen ersten Vorgeschmack auf die zweite Staffel. Erneut ist er in der Rolle von Andreas Marthaler zu sehen, der nicht nur als Mitglied der Bergwacht mit großen Herausforderungen zu kämpfen hat, denn privat steht er zwischen zwei Frauen: Emilie Hofer (Stefanie von Poser), Witwe seines besten Freundes, auf der einen und seine Freundin Sarah Kraus (Stephanie Stumph) auf der anderen Seite. „Knapp 85 Prozent der Serie spielen unter freiem Himmel in den Bergen.
Somit ging für mich als Hobbykletterer ein Traum in Erfüllung. Außerdem ist das Team um Regisseur Axel de Roche nicht nur hochprofessionell unter den enorm schweren Bedingungen, sondern auch menschlich eine wunderbare Truppe, mit der man gerne Zeit verbringt.“ Die größten Herausforderungen? „Die Logistik ist aufgrund der teilweise sehr abseits gelegenen Drehorte eine große Herausforderung für alle. Mensch und Material müssen weite Strecken durch unwegsames und gefährliches Gelände zur Location transportiert werden.
Wenn dann noch das Wetter schlechte Phasen hat, wird ein Aufstieg auf 2.800 Meter schon einmal schnell riskant. Da ich versuche, meine Stunts so weit wie möglich und erlaubt selbst zu machen, gab es schon die eine oder andere Situation, in der mir der Atem ein wenig stockte. Atemberaubend war der Flug auf den Dachstein - an einem 20 Meter langen Tau an einem Helikopter befestigt. Wenn man, nur an einem Seil hängend, knapp vor der majestätischen Südwand des Dachsteins, knapp 3.000 Meter über dem Boden schwebt, ist es ein Gefühl, das nur schwer in Worte zu fassen ist. Gänsehautfeeling.“
Stefanie von Poser, Stephanie Stumph und Heinz Marecek
Stefanie von Poser schlüpft erneut in die Rolle von Emilie Hofer. „Wie es genau weitergeht, möchte ich ungern verraten, aber ich kann nur sagen, es passiert einiges, auch für Emilie dreht sich die Welt auf den Kopf. Da es meine erste Serie mit durchgehender Hauptrolle ist, habe ich die wunderbare Möglichkeit, meine Rolle weiterzuentwickeln, das liebe ich sehr daran.
In zwei Staffeln kann sich eine Figur mehr auch in kleineren Facetten entwickeln als in einem Spielfilm. Außerdem dreht man selten in so einer unglaublichen und atemberaubenden Bergkulisse. Ich muss mir manchmal in den Arm zwicken, um zu kapieren, dass das hier alles wirklich echt ist“, schwärmt Stefanie von Poser.
„Das Verhältnis zwischen Andreas und Sarah wird sich grundlegend ändern, denn er hat es nicht geschafft, sich von Emilies Hof loszureißen und mit Sarah ein gemeinsames neues Leben in Arizona zu beginnen. Sarah ist nicht mehr einfach so zu vertrösten wie in den ersten Folgen, sondern trifft eine klare Entscheidung“, gibt Stephanie Stumph schon einen ersten Ausblick.
Die Herausforderungen für Heinz Marecek, der Martins Vater spielt? „Ich spiele den Vater eines Mannes der Bergrettung, führe mit meiner Schwester eine Pension, muss also beim Drehen nicht ständig gegen Gletscher und Felsen antreten! Gott sei Dank! Ich bin nämlich nicht schwindelfrei. Ich drehe also keine gefährlichen Szenen. Erstens dürfte ich es gar nicht, zweitens gibt es dafür Stuntmen, und ich sehe auch nicht den Kollegen zu, wenn sie gefährliche Szenen drehen.“
Mehr zum Inhalt der ersten Folge
„Falsches Spiel“ (6. Oktober): Andreas Marthaler (Martin Gruber) ist in großer Sorge um seine Freundin Sarah (Stephanie Stumph), die bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Noch immer liegt sie im Koma und die Ärzte sind sich nicht sicher, ob sich ihr Gesundheitszustand bessern wird. Während Andreas am Bett seiner Geliebten wacht, erreicht ihn ein Notruf. Meyer (Timothy Peach), der angeblich Messungen für eine neue Wetterstation machten musste, ist in der Felswand gestürzt und Andreas' Bergwachtkollegen können ihn nicht alleine bergen.
06.10.2010