Hamburg; Malindi, Kleemann und Gruber in der Speicherstadt …. Eine schaurig, geniale Mischung von Eva Ommen

Speicherstadt Hamburg
Nachdem ich den Tag über in Hamburg mit Fotografieren und Spazierengehen verbracht habe, freute ich mich gegen 18.30 das Speicherstadtmuseum zu besuchen. War dort denn was besonderes?? Nun für mich JA :) Um 19.30 Uhr startete die Premierenlesung des Buches Malindi, gelesen vom Autor Ernst Kleemann, himself und Martin Gruber. Zwei, die nicht nur mit ihrer Stimme begeistern… . Im 4. Stock angekommen waren doch, obwohl ich sehr früh dran war, schon einige Krimibegeisterte da. Nach lösen meiner Eintrittskarte sah ich auch gleich zwei sehr gern gesehene Gesichter. Das eine war natürlich Martin, er kam auch gleich und begrüßte mich. Und Kathrin, richtig klasse sie auch wieder zu sehen. Ich glaub ich strahlte! Es ist wirklich richtig schade, das Birgitt grad nicht hier sein kann!! Die lieben Grüße von ihr richtete ich gleich aus! Ich konnte es kaum fassen, nach unserer Begrüßung stellte Martin mich dem Autor Ernst Kleemann vor! Herrlich!!
Um meine Nervosität zu überspielen schaute ich mich im Museum ein wenig um und machte ein paar Bilder. Ich sollte erst viel später zu Hause sehen, dass einige davon verwackelt waren. Schade :(
Die Zeit rannte die Lesung fing gleich an, wir nahmen unsere Plätze ein, nur ganz wenige der Stühle blieben frei und ich machte meine Kamera betriebsbereit.
Frau Dahms eröffnete die Lesung und nach der Begrüßung folgte ein Lebenslauf vom Autor Herrn Kleemann, dieser reichte bis zu seinen Großeltern und seinen „chinesischen“ Wurzeln. Nicht langweilig wie man vielleicht vermuten könnte, ganz im Gegenteil sehr interessant und vielseitig! Eine Verbindung zwischen Martin und Ernst Kleemann besteht schon seit einigen Jahren und begann bei Dreharbeiten in der Bavaria…
Martin Gruber mit dem Autor Ernst Kleemann
Ernst Kleemann und Martin begannen mit der Lesung, Marc Kessler und Helen Lechner spielten darin die Hauptrolle. Schnell wurde uns Zuhörern bewusst, das würde ein sehr fesselnder Abend werden. Die Art wie beide mit den Worten umgingen und ihre Stimmen mit dem Text spielten war einfach klasse!! Spannung, Höhen und Tiefen in der Stimme fesselten die Zuhörer und viel zu schnell war der erste Teil gelesen und die Pausenunterbrechung war da.
In der Pause gab es schon erste Gelegenheit sich das frisch erworbene „Malindi“ oder auch einen „Meise“ signieren zu lassen. Aber auch Erfrischungen, die vom Speicherstadtmuseum angeboten worden wurden gut genutzt, bis das Pausenende Geläut ertönte.
Weiter ging es mit Helen und Marc. Helen die glaubt die Villa von Marc Kessler zu kennen, die aber auch mit einer zweiten Persönlichkeit zu leben scheint. Sie steht plötzlich mit Blutverschmierten Händen vor dem Haus von Marc und weiß nicht mehr wie sie dorthin gekommen ist, oder warum? Sie kennt jedes Zimmer und kann es beschreiben, war aber noch nie in ihrem Leben in dem Haus! Was ist da passiert?? Wird sich alles aufklären?? Eines weiß ich schon sicher… so harmlos wie es angefangen hat, wird es bestimmt nicht enden.
Ich muss gestehen, ich bin kein Freund von Psychothriller und schon gar nicht am Abend gelesen, oder so wie am 25.03. wenn ich dann noch allein viele Km durch die Dunkelheit fahre. Aber durch die Art und Weise wie Malindi von Martin und Ernst Kleemann vorgelesen wurde und mit Textstellen die sie ausgewählt hatten, war es auch für mich „der perfekte Abend“.

Martin Gruber und Eva
Ganz lieben Dank an Kathrin und Ernst Kleemann und im besonderen Martin!! Gerne immer wieder :) :)
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Copyright der Fotos Eva Ommen. Vielen Dank an Eva für den tollen Bericht... |